14.03.2013

Heimat?

Wir werden unser Leben sowieso nicht mehr neu erfinden. Und es wird keine stillen, schneeweißen Neuanfänge geben und keine Ruhe nach dem Sturm, keine bedeutungsträchtigen Worte im Licht eines glühenden Sandkorns wie bei Michael Ende. Warum? Weil es im Kontinuum keinen Bruch gibt. Der Kampf geht weiter, heute und morgen auch.

Zur Zeit ist anscheinend der Blick auf die Erde überall Hauptthema. Das Gefühl, zu einer bestimmten Spezies und zu einem Planeten zu gehören, scheint zum ersten Mal wirklich zu mir durchzudringen und irgendwie reden oder schreiben alle davon oder vielleicht liegt es auch nur an der Eigenschaft des Gehirns, ähnliche Eindrücke zusammenzufassen. Wie auch immer. Weil es so gut zum letzten Post passt und einfach wahnsinnig toll ist, hier: Ein Kurzfilm über die ISS und den NASA-Astronauten und Astrophotografen Dr. Don Pettit, der einige Zeit auf der Raumstation verbracht hat und von seiner Arbeit erzählt, mit Zeitrafferaufnahmen der vorbeifliegenden Erde, Nordlichtern und anderen wunderschönen Dingen. "Earth goes by really fast" - den Satz muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Hier mehr.


Außerdem:
Ist euch schonmal aufgefallen, wie sehr Baumäste Adern ähneln? Auch der menschliche Herzschlag ist, wenn man ihn aufzeichnet, ein natürliches Fraktal...


1 Kommentar:

Batz was dazu!